Die mit den Mördern verhandeln wollen


Aus dem Einladungstext auch noch meiner Partei zu einer vermeintlichen Diskussionsveranstaltung:

„Eine Lösung (für Afghanistan) scheint es nicht zu geben. Zumindest wird sie nicht ohne
Verhandlungen mit den Taliban und den Warlords möglich sein.
Wir wollen bei dieser Veranstaltung in einer kurzen Rückschau die Lage in
der Region analysieren und mögliche Perspektiven für Afghanistan
diskutieren.
Weitere Infos unter www.gruene-berlin.de
Wolfgang Pohner und Barbara Oesterheld“

Eine Einladung, die keine ist: Denn welche Perspektive bitte sehr soll da diskutiert werden, wo sie Herr Pohner und Frau Oesterheld schon vorgeben – nämlich die „Verhandlung“ mit den Mörderbanden der Taliban.

Manche Leute machen es einem wirklich schwer, bei den Grünen zu bleiben. Joschka, beschränke Dich nicht nur auf den hessischen Wahlkampf, nimm Dir auch Deine eigene Partei zur Brust!

Storno-Gründe


Noch im vorigen Jahr hatten wir eine Reise nach Kenia gebucht, anzutreten im März.

Aktueller Reisehinweis des Auswärtigen Amtes: Individualreisende, die jetzt nach Kenia wollen, sollten vielleicht darüber nachdenken, ob sie ihre Reise um einige Tage verschieben könnten. Vor Menschenansammlungen und Slums wird ohnehin immer gewarnt…

Lagebericht von African Safari: Am Strand ist alles ruhig – nur die Touren nach Mombasa sind vorübergehend gestrichen.

Ein Hurricane, ein Erdbeben sind sehr wohl plausible Storno-Gründe. Aber: Ich buche eine Reise in ein zwar korruptes, aber offiziell immerhin demokratisches Land mit freien Wahlen und freier Presse, und auf einmal müsste ich die Reise in Land mit blutiger Diktatur antreten, ist das kein Storno-Grund – jedenfalls nicht, solange am Strand noch alles ruhig ist.

Ein Umstand, der einiges über globalisiertes demokratisches Bewusstsein sagt – nicht in Kenia, sondern bei uns.