Graue Schlaglichter auf den Kalten Krieg – (Eingeschränkte) Leseempfehlung für Tom Rob Smith‘ „Agent 6“


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Nach „Kind 44“ und „Kolyma“ nun der dritte Roman, der sich mit der Stalin-Zeit und ihren Folgen beschäftigt: Und wer sich von den beiden vorangegangen hat fesseln lassen, wird auch zum dritten von Tom Rob Smith, zu „Agent 6“ greifen. Und das ist im Wesentlichen auch kein falscher Griff.

Der Handlungsfaden: 1950 besucht ein schwarzer Sänger aus den USA die Sowjetunion, merkt als blauäugier Idealist nicht, wie ihm der KGB eine heile Welt vorspielt, er selbst zur Propagandafigur aufgebaut wird. Der Preis, den er dann in den USA dafür zahlt: Das FBI ruiniert seine Karriere, sorgt dafür, dass der einstige Star zum armen Mann wird. Continue reading