Kontenklärung

Ersteintrag:  2005-05-15 – 18:39:33

Die Bundesversicherungsanstalt erinnert mich daran, dass ich doch aufgefordert wurde, meine Kontenklärung zu beantragen. Ein halbes Jahr ist das immerhin schon her – und nun hole ich es eben nach. (Verlängerte Wochenenden sind doch eine günstige Gelegenheit, das Unverhinderbare doch noch zu erledigen. Verteidigt den Pfingsmontag! So gesehen ist er ohnehin schon immer ein Arbeitstag gewesen.)

Um was es also geht: Um die Klärung des Verlaufs eines ganz normalen Berufslebens, um gezahlte Beiträge zur Rentenversicherung, um die berühmten Anrechnungszeiten.

Zum Glück sind die meisten Daten ohnehin schon seit Jahren bei der BfA elektronisch gespeichert. Da bleibt es also bei ein paar Zusätzen, Schule, Studium, also das, was angerechnet wird, die Rente aber eben auch nicht fett macht.

Immerhin trägt eine solche Kontenklärung zur Ernüchterung bei: Zur Ernüchterung darüber, was einen denn im Alter so erwartet – und zur Ernüchterung bei der Antwort auf die Frage, ob das Leben denn interessant gewesen sei.

Hartgesottene Hobby-Biographen werden sich davon aber kaum abschrecken lassen.


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