Päpste, Künstler, Intriganten – Renaisance-Action-Krimi um die Geschichte des Petersdoms: „Die Kuppel des Himmels“, ein Lese-Tipp


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Für Freunde des actiongeladenen Kriminalromans ist die Zeit der italienischen Renaissance so etwas wie die Epoche der Epochen: Intrigen, Mord, Verrat auf allen Ebenen – und dazu der Aufbruch in eine vermeintlich neue Zeit, das Streben nach Erkenntnis, der übermächtige Wille, etwas was zu schaffen, was noch nie zuvor geschaffen wurde.

Das ist auch der historische Hintergrund von „Die Kuppel des Himmels“ von Sebastian Fleming, ein actiongeladener Historien-Krimi um den Bau des Petersdomes.

Was in dem Roman nun historische Wahrheit ist, was Fiktion, ist beinahe nebensächlich: Uns begegnen die großen Künstler dieser Zeit, Leonardo da Vinci, Raffael und Donato Bramante, der Haupt-Held dieser Geschichte, die Medici, Päpste, fanatische Inquisitoren. Und der Bau des Petersdomes, heute das Prunkstück des Vatikan, neben dem Kolosseum die große Attraktion von Rom, fordert da seine Opfer da nicht bei den Baustellen-Unfällen…

Ob die einzelnen Handlungsstränge des Romans der historischen Realität entsprechen oder nicht, ist hier sogar völlig sekundär: Was stimmt und stimmig ist, das ist das Bild dieser Epoche – und das macht die Geschichte spannend, zumindest bis zu einem bestimmten Punkt.

Denn weniger wäre auch bei diesem Buch mehr gewesen: Den Roman auf den letzten Dutzenden Seiten bis zur Fertigstellung des Prunkbaus zerfasern zu lassen, war hier doch gar nicht nötig. Das Ende ihres ersten Haupthelden, von Donato Bramante, dem ersten Baumeister des Petersdomes, wäre auch ein passender Schluss gewesen…

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