Ausgebrannt – nur leider manchmal auch die Story


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Eigentlich eine ganz simple Überlegung: Irgendwann, wahrscheinlich in absehbarer Zukunft, wird das Öl erst knapper, damit teurer, aber trotzdem immer noch weitgehend unverzichtbar – und dann ist irgendwann einmal Schluss mit der Öl-Förderung. Spätestens dann ist es an der Zeit, über neue Energiequellen nachzudenken.

Das ganze Thema „Ende des Ölzeitalters“ in einen Thriller zu verpacken, ist also keine schlechte Idee. Und Andreas Eschbach entwickelt in seinem „Ausgebrannt“ auch durchaus Thriller-würdige Szenarien, etwa um den alten Öl-Sucher und den jungen Möchtegern-Firmengründer, um den CIA-Agenten in Riad und, und, und…

Nur leider fehlt der Lese-Fluss: Der wird nämlich regelmäßig durch den erhobenen Zeigefingers des Lehrers unterbrochen. Und die diversen Zeitsprünge, in die der Autor seine Leser jagt, hätten wohl auch eher in eine Sci-Fi-Story über die Paradoxien von Zeitreisen gepasst.

Aus all diesen Gründen: nur bedingte Leseempfindung.

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