bookmark_borderRassistische Straßennamen vs. Judenfeinde oder: Wie antisemitisch ist die „antirassistische Identitätspolitik“?

Natürlich hat niemand die Absicht, rassistische Straßennamen auszutauschen gegen Straßennamen, die Judenfeinde ehren. Der – inzwischen zurückgezogene – Vorschlag, den vermeintlich rassistischen Namen U-Bahnhof Mohrenstraße in Berlin zu ändern in U-Bahnhof Glinkastraße nach dem russischen Komponisten einer antisemitischen Oper war ein unbedachter Schnellschuss in Unkenntnis der historischen Hintergründe, ebenso wie die eilfertige Begrüßung dieses peinlichen Vorschlages durch aufrechte antirassistische Landespolitiker. Also Schwamm drüber, weil ja (noch) nichts passiert ist? Nicht ganz, denn eine Frage muss jetzt noch gestellt werden: Wieviel Antisemitismus steckt tatsächlich in der „antirassistischen Identitätspolitik“, egal ob aus bewusster Überlegung oder einfach Unkenntnis bzw. Ignoranz ihrer Akteure? Und: Wieso gerade die Juden? Continue reading „Rassistische Straßennamen vs. Judenfeinde oder: Wie antisemitisch ist die „antirassistische Identitätspolitik“?“

bookmark_borderMit Rassisten reden? Wenn, dann in der Sprache, die sie auch verstehen!

Der Mord an dem schwarzen US-Bürger George Floyd, begangen von einem weißen Polizisten, wirft nicht nur ein Schlaglicht auf den alltäglichen Rassismus in den USA. Auch hierzulande feiert der Rassismus angesichts der Auseinandersetzungen in Amerika fröhliche Urstände, noch vor allem in den Kommentarspalten des Internet, aber bei nächster Gelegenheit sicher auch wieder auf der Straße – und diejenigen, die sich für Antirassisten halten, reagieren wie immer, also ziemlich hilflos. Continue reading „Mit Rassisten reden? Wenn, dann in der Sprache, die sie auch verstehen!“