bookmark_borderRassistische Straßennamen vs. Judenfeinde oder: Wie antisemitisch ist die „antirassistische Identitätspolitik“?

Natürlich hat niemand die Absicht, rassistische Straßennamen auszutauschen gegen Straßennamen, die Judenfeinde ehren. Der – inzwischen zurückgezogene – Vorschlag, den vermeintlich rassistischen Namen U-Bahnhof Mohrenstraße in Berlin zu ändern in U-Bahnhof Glinkastraße nach dem russischen Komponisten einer antisemitischen Oper war ein unbedachter Schnellschuss in Unkenntnis der historischen Hintergründe, ebenso wie die eilfertige Begrüßung dieses peinlichen Vorschlages durch aufrechte antirassistische Landespolitiker. Also Schwamm drüber, weil ja (noch) nichts passiert ist? Nicht ganz, denn eine Frage muss jetzt noch gestellt werden: Wieviel Antisemitismus steckt tatsächlich in der „antirassistischen Identitätspolitik“, egal ob aus bewusster Überlegung oder einfach Unkenntnis bzw. Ignoranz ihrer Akteure? Und: Wieso gerade die Juden? Continue reading „Rassistische Straßennamen vs. Judenfeinde oder: Wie antisemitisch ist die „antirassistische Identitätspolitik“?“